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Die Naturheilpraxis
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Trotz
unserer hoch technisierten Medizin, längst haben wir in diesem Bereich
ein "Mehr-Klassen-System", wird und bleibt eine wachsende
Zahl von Menschen krank, zum Teil chronisch. Wie reagieren unsere
Politiker? Im Prinzip gar nicht bzw. hilflos. Seit Jahren gibt es
bei uns keine ernst zu nehmende Gesundheitspolitik. Die jeweils
amtierenden Ministerinnen oder Minister, sie sind in der Regel ohne
jede medizinische Vorbildung, beschränken sich auf "Kostenmanagement".
Etats werden umgeschichtet, gestrichen. "Maßnahmenkataloge"
werden erstellt, man setzt "Kommissionen" ein, gängelt
Ärzte und Patienten, rügt die Kassen. Aber über die wirklichen Ursachen
von Krankheit und deren sinnvolle Behandlung macht sich niemand
in Berlin Gedanken.
Immer
mehr Patienten suchen daher nach einer therapeutischen Alternative
zur Schulmedizin und wenden sich bewährten naturheilkundlich orientierten
Angeboten zu. Denn neben unbestreitbaren Fortschritten im Bereich
konventioneller Diagnose- und Behandlungsmethoden gibt es dort Entwicklungen,
die Anlaß zu großer Sorge sein müssen. Auf den Punkt gebracht: Der
Besuch beim Arzt kann in vielen Fällen erhebliche gesundheitliche
Risiken mit sich bringen. Gründe dafür gibt es viele, einige davon
seien hier angeführt:
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In
der Bundesrepublik sterben Jahr für Jahr zwischen 30 000 und
50 000 Menschen an den Nebenwirkungen von
Medikamenten. Dunkelziffer unbekannt!
Nur
noch wenige Ärzte haben ausreichend Zeit für ihre Patienten.
Das intensive Gespräch mit dem Erkrankten, ohne das es keine
stimmige Beurteilung seiner Situation geben kann, findet kaum
noch statt. Ein mit Apparaten vollgestopftes Behandlungszimmer
mag zwar sehr imponierend wirken, das unbedingt erforderliche,
intensive Gespräch zwischen Arzt und Patient kann es jedoch
in keinem Fall ersetzen. So kommt es gehäuft zu Fehldiagnosen
und anschließenden therapeutischen Maßnahmen, die sinnlos
oder sogar gefährlich sind.
Fast
alle vom Arzt verordneten Mittel zielen lediglich darauf ab
die Symptome, unter denen der Patient leidet (Schmerzen
etc.), zu unterdrücken. Die auslösende Krankheit wird selten
erkannt. Sie bleibt daher unbehandelt. Hierzu ein Beispiel,
es steht exemplarisch für viele andere: Hauterkrankungen aller
Art haben stark zugenommen. Die Erfahrung lehrt, daß vom Dermatologen
fast ausschließlich Salben (vorzugsweise kortisonhaltige!)
verordnet werden. Da hat man schnell einen "Erfolg".
Trotzdem ist dieser therapeutische Ansatz fast immer falsch,
weil Hauterkrankungen in der Regel die Folge einer Störung
innerer Organe sind. Es müßte möglicherweise die Leber des
Patienten behandelt werden, vielleicht auch seine Niere oder
sein Darm.
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Schwerpunkte meiner
Praxisarbeit, bewährte Therapieformen
Homöopathie
Dieses von dem deutschen
Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) begründete Heilsystem arbeitet
mit mineralischen, pflanzlichen und tierischen Grundsubstanzen,
die durch ein von Hahnemann entwickeltes Verfahren, Potenzierung
genannt, ihre besondere Wirksamkeit erhalten.
Homöopathischer Mittel schädigen
den Patienten in keinem Fall, bei fast allen Erkrankungen können
sie mit Erfolg eingesetzt werden. Vor allem Kinder, aber auch Erwachsene,
deren Organismus noch nicht allzu sehr durch problematische Medikamente
(Antibiotika, Kortison, Schmerztabletten etc.) vorbelastet ist,
sprechen besonders gut auf eine homöopathische Behandlung an.
Phytotherapie
Zu allen Zeiten wußten die
Menschen die heilende Kraft bestimmter Pflanzen zu nutzen. Die moderne
Medizin greift immer häufiger auf diese Kenntnisse zurück. Durch
unterschiedliche Verfahren werden geeigneten Pflanzen ihre Wirkstoffe
entzogen und zu Medikamenten, sogenannten Phytopharmaka, weiterverarbeitet.
Phytopharmaka bewähren sich
insbesondere bei der Behandlung von Herz, Leber-, Nieren und Darmerkrankungen.
Richtig angewandt, sind sie frei von schädigenden Nebenwirkungen.
Akupunktur
Diese Therapieform, im ostasiatischen
Raum entwickelt, gibt es seit ca. 3000 Jahren. Nach Auffassung der
traditionellen chinesischen Medizin werden alle Vorgänge im menschlichen
Organismus durch energetische Ströme gesteuert. Unterschieden werden
sogenannte Yin- und Yangenergien. Solange diese Energieströme unseren
Körper auf einem vermuteten "Meridiansystem" harmonisch
durchfließen, ist der Mensch gesund und seine Organe arbeiten normal.
Nach der Akupunkturlehre werden alle Erkrankungen auf eine Störung
unseres energetischen Gleichgewichts zurückgeführt.
Während einer Akupunkturbehandlung
sticht der Therapeut mit feinen Nadeln in bestimmte Hautareale ein,
wodurch er regulierend auf den gestörten Energiefluß einwirken kann.
Die Akupunktur, richtig angewandt,
bewährt sich bei Schmerzzuständen aller Art (Migräne, Ischialgie,
Arthrose, HWS-Syndrom etc.), bei Allergien, klimakterischen Beschwerden
sowie bei fast allen Organerkrankungen, die auf Störungen unseres
vegetativen Nervensystems zurückzuführen sind. Mit Nebenwirkungen
ist nicht zu rechnen.
Hinweis: Manche Therapeuten
wollen dadurch beeindrucken, daß sie mit einer Unzahl von Nadeln
auf ihre Patienten einstechen. Das ist absoluter Unfug! Ein guter
Akupunkteur setzt selten mehr als 4 –6 Nadeln pro Behandlung. Und
noch etwas: Nicht alle Patienten und nicht jede Krankheit spricht
auf Akupunktur an. Falls sich nach spätestens 5 Behandlungen kein
deutlicher Erfolg einstellt, sollte die Therapie abgebrochen werden!
Jede weitere Sitzung wäre Zeit- und Geldverschwendung.
Neuraltherapie
Grundlage für diese Behandlungsmethode
bildet die Tatsache, daß der gesamte menschliche Körper durch elektrisch
aufgeladene Nervenbahnen vernetzt ist. Über dieses Informationssystem
wird die Funktion aller Organe gesteuert. Ist der normale Informationsfluß
gestört, wofür es eine Reihe von Gründen geben kann (z.B. chronische
Entzündungen, Operationsnarben etc.), kann es in bestimmten Körperbereichen
zu Erkrankungen kommen.
Eher zufällig entdeckte der
deutsche Arzt Dr. Ferdinand Hunecke vor rund 80 Jahren, daß ein
gestörter Informationsfluß in unseren Nervenbahnen behoben werden
kann, wenn der Therapeut in bestimmte Segmente unserer Haut den
Wirkstoff "Procain" injiziert. Dies hat in vielen Fällen
zur Folge, daß die durch nervliche Fehlinformationen ausgelöste
Erkrankung ausheilen kann. Gelegentlich tritt dieser angestrebte
Effekt bereits unmittelbar nach der Injektion ein, weswegen dann
von einem "Sekundenphänomen" gesprochen wird.
Die Neuraltherapie bewährt
sich u.a. bei vielen Erkrankungen, auch chronischer Art, die mit
starken Schmerzen verbunden sind (z.B. Rheuma, Migräne, Probleme
mit der Wirbelsäule und den Gelenken). Aber auch leichte Funktionsstörungen
der Schilddrüse sowie Hauterkrankungen, Asthma, Allergien und chronische
Magenleiden sprechen auf diese Behandlungsform gut an.
Eigenbluttherapie
Dem Patienten werden einige
Milliliter Blut aus seiner Vene entnommen. Danach kann es sinnvoll
sein, dem Blut ein homöopathischen Heilmittel beizugeben. Anschließend
wird dem Erkrankten diese Mischung in Form einer intramuskulären
Injektion (Gesäß!) zurückgegeben. Auf die Injektion seines eigenen
Blutes reagiert der Mensch mit einer deutlich gesteigerten Bildung
von Abwehrkörpern. Sein Immunsystem wird also gestärkte und ist
dann in der Lage, bestimmten Erkrankungen aus eigener Kraft besser
entgegenzutreten.
Die Eigenbluttherapie ist
frei von jeglichen Nebenwirkungen. Beachtliche und häufig sehr schnelle
Behandlungserfolge bringt sie u.a. bei Allergien und Hauterkrankungen
jeglicher Art sowie bei Patienten, die ständig von Infekten geplagt
werden. Darüber hinaus haben sich Eigenblutinjektionen bewährt,
um durch Krankheit oder andere Faktoren hervorgerufene Erschöpfungszustände
zu beheben und die geschwächten Lebenskräfte wieder aufzubauen.
Entgiftungskuren
Gelegentlich steht jeder
Therapeut vor dem Problem, daß seine Maßnahmen dem Patienten nicht
die erhoffte Hilfe bringen. Der Mediziner spricht dann von "Therapieresistenz".
Anders ausgedrückt, der erkrankte Körper kann auf Heilimpulse nur
noch schwach oder gar nicht reagieren. Er ist blockiert! Derartige
Blockaden, vom Schulmediziner selten beachtet, entstehen dann, wenn
sich in unserem Körper Giftstoffe unterschiedlichster Art abgelagert
haben, die wir eigentlich längst hätten ausscheiden müssen. So wurde
bereits mancher zur menschlichen "Sondermülldeponie".
Zu diesem Sondermüll, der lebenswichtig Funktionen blockiert, sind
vor allem Umweltgifte aller Art zu zählen sowie aggressive Medikamente
(Kortison, Antibiotika, schmerzstillende Mittel).
Ein aufmerksamer Blick in
die Natur lehrt uns, daß es auf verseuchten Böden keine gesunde
Vegetation geben kann, bevor diese nicht gründlich saniert wurden.
Vergleichbares gilt auch für jeden menschlichen Organismus. Abhilfe
kann uns eine biologische Entgiftungskur bringen, durch die alle
ausscheidenden Organe regeneriert und anregt werden, so daß unser
Körper sich von belastenden Schadstoffen befreien kann.
Zu regelmäßigen Entgiftungskuren,
etwa im Frühjahr und Herbst, kann auch gesunden Menschen geraten
werden. Dadurch läßt sich eventuellen späteren Erkrankungen wirksam
vorbeugen.
Regenerationskuren
Immer häufiger wird der moderne
Mensch mit dem Problem konfrontiert, daß seine Leistungsfähigkeit,
gemessen am Lebensalter, zu wünschen übrig läßt. Gründe für diese
Misere gibt es viele, sie sind wohl jedem von uns bekannt. In ihrer
Not greifen viele Betroffene zu frei verkäuflichen, mitunter völlig
überteuerten "Aufbaumitteln" unterschiedlichster Art.
Der Markt ist überschwemmt mit vielversprechenden Angeboten, täglich
kommen neue hinzu: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Nahrungsergänzungsmittel,
verlockende Tinkturen aus Fernost... In der Regel profitieren nur
Hersteller und Apotheken davon.
Es gibt sinnvolle, wirksame
Alternativen! Vor einer Empfehlung für eine biologische Regenerationskur
muß zunächst die gesundheitliche Situation der betreffenden Person
in der Praxis abgeklärt werden. Erst danach ist zu entscheiden,
welche Mittel mit Aussicht auf Besserung eingesetzt werden können.
Behandlungskosten
Das Honorar für Behandlungen
in einer Naturheilpraxis muß der Patient aus eigener Tasche bezahlen,
sofern er nicht privat versichert ist oder als Beamter Anspruch
auf Beihilfe hat.
Manchmal sollte es uns durchaus
die Überlegung wert sein, ob es nicht vielleicht besser wäre, auf
eigene Kosten gesund zu werden anstatt, etwa zu Lasten der AOK oder
Barmer, weiterhin krank zu bleiben. Seien wir einmal ehrlich zu
uns selbst: Wieviel Geld haben wir im Laufe unseres Lebens für Dinge
ausgegeben, die uns geschadet und möglicherweise sogar krank gemacht
haben! Liegt es wirklich in unserem eigenen Interesse, ausgerechnet
dann ans Sparen zu denken, wenn es um unsere Gesundheit geht?
Ähnlich wie die Ärzte auch,
rechnet der Heilpraktiker nach einer Gebührenordnung ab (GebüH).
Diese Tabelle läßt bestimmte
Spielräume zu. Das heißt, es können Minimal- bzw. Höchstbeträge
angerechnet werden. In jedem Fall geht es um Beträge, die selbst
für Patienten mit geringerem Einkommen erschwinglich sind.
Um vor kostspieligen Überraschungen
sicher zu sein, sollten Sie die Honorarfrage vor Antritt einer Therapie
mit dem Therapeuten abklären. In meiner Praxis ist das jedenfalls
so üblich.
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